MITBEWOHNER

Tja, unsere Mitbewohner... nebst einer Menge Spinnen, Ameisen, Kellerasseln und anderem derartigem Gefleuch, das wir nur mässig schätzen, gibts hier noch eine ganze Anzahl anderer Lebensformen:

Drei Katzen: Shady, Foxi und Foxis Sohn Godzilla (geboren am 14. Mai 2005)

Im August 2002 zog die zarte Shady bei uns ein.
Am 22. Juni 2003, war sie urplötzlich verschwunden - sie, die sonst immer im und ums Haus herum zu finden war! Wochenlang blieb sie vermisst, die Zweibeiner hatten die Hoffnung schon aufgegeben: da stand sie plötzlich am 30. Juli wieder vor der Tür, brandmager und herzzerreissend maunzend!
Ein kleines Wunder!


Unsere Zweibeiner sagen, sie hätten noch überhaupt nie eine derart faule junge Katze gesehen wie Foxi :-)
Fast den ganzen Tag über schläft Foxi auf dem Fenstersims, wenn sie ausnahmsweise mal einen klitzekleinen Energieüberschuss hat, spielt sie anderthalb Minuten mit einer ihrer Fellmäuse oder beguckt sich verwundert die Umgebung - um sich gleich darauf wieder bequem hinzuflözen.
Dafür aber umso eifriger beim Schnurren, sie müsste eigentlich wirklich Schnurrli heissen. Selbst, als ihr Blut abgezapft wurde für den Leukosetest und als sie geimpft wurde, hat sie fröhlich vor sich hingeschnurrt...

Geboren wurde sie im April 2004 auf einem Bauernhof, 
Ende Juli 2004 ist sie dann bei uns eingezogen. 
Im Mai 2005 hat sie drei süsse kleinen Katerchen zur Welt gebracht. Der dunkelste, Godzilla, ist bei uns geblieben.




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Die Katzen haben freien Ein- bzw. Ausgang und erfreuen die Nachbarn ebenso wie unsere eigenen Leutchen (mal mehr, mal weniger, wie das halt so ist...)

Eine quirlige BorderCollie-Sennenhund-Mischlingshündin, im November 97 geboren und von den Zweibeinern Jessie genannt. Sie ist mitunter eine ziemliche Nervensäge, wenn sie nämlich Gabi dabei hilft, uns wieder einzufangen...
Sonst lässt sie uns zum Glueck mehr oder weniger in Ruhe, nachdem sie sich unterdessen an uns gewöhnt hat. Und manchmal macht sie sich ja sogar nuetzlich, indem sie freche Krähen und Elstern von unseren Ausläufen im Garten vertreibt...




 


Ein echtes Meerschweinchen würde das Hundetier nie so nahe an sich heranlassen - wenn wir mal ausnahmsweise näherkommen, ist es ihr absolut nicht mehr geheuer. 

 
 


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Schliesslich und endlich noch unsere Zweibeiner (die haben keine Lust gehabt, sich fotografieren zu lassen - wir hingegen wurden ja nicht gefragt!):

Edi, "der Ernaehrer", der fuenf Tage in der Woche brav im Buero malocht, um die Broetchen (und die Futterkarotten fuer uns) zu verdienen.

Gabi, "die Stallmeisterin", die den Dreck wegraeumt und fuer Futternachschub sorgt - bei uns jedenfalls. Bei den andern koennen wir das nicht so gut beurteilen.
Nebenbei schreinert und bastelt sie ganz gern fuer uns und knorzt auch immer an unserer Homepage rum.

Lukas und Marcel, die beiden Jungen von Edi und Gabi, unterdessen beide schon erwachsen - eigentlich der ursprüngliche Grund, warum in diesem Haushalt so viele Tiere leben. Dabei interessieren sich die beiden schon lange für ganz anderes.

 

Jahrelang hielten unsere Zweibeiner jeweils zwei mongolische Rennmäuse in einem abwechslungsreich eingerichteten Terrarium im Eingangsbereich.
Immer, wenn eine der Mäuse altershalber das Zeitliche segnete, wurde wieder ein Gspänli gesucht und mit Hilfe eines Trenngitters und täglich zwei- bis dreimaligem Umsetzen wurden die beiden Mäuse aneinander gewöhnt.
Das hat mehrfach sehr gut funktioniert und so musste nie eine Maus allein den Rest ihres Daseins verbringen.
Nach dem Tod von "Stumpe" im Herbst 2009 suchte Zweibein eine Lösung für den verbliebenen Tequila, denn allmählich fanden alle Zweibeiner der Familie, man könnte "mal aufhören mit der Mauserei".
Die Lösung schien gefunden und alles liess sich gut an - als Tequila überraschend am 10. Dezember starb.

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Die Mäuse bewohnten ein Terrarium von 90 x 40 cm im Eingangsbereich
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Seit dem 24. Dezember 2010 wird das ehemalige Mäuseterrarium nun wieder bewohnt. Von NOËl, dem Weihnachtshamster!
Seine Geschichte ist irgendwie traurig und irgendwie lustig - und auf jeden Fall etwas schräg.

Am Morgen des 24igsten war unser Zweibein mit Jessie unterwegs, als das Handy klingelte und sich ein Mitarbeiter von Alstom meldete. Sein Kollege habe eben ein freilaufendes Meerschweinchen eingefangen. Die Besitzerin sei vor einiger Zeit weggezogen... natürlich hat Zweibein sofort zugesagt, das Tierchen aufzunehmen.
Etwas später klingelte das Telefon erneut: es habe sich herausgestellt, dass es sich nicht um ein Meerschweinchen, sondern um einen Hamster handle. Ob der auch bei uns unterkommen könnte?
Nachdem Zweibein sich vom ersten Staunen erholt hatte, sagte sie spontan ja. Schliesslich lagerte ja immer noch das alte Mäuseterri im Estrich, samt allerhand Einrichtungsgegenständen.
Und so lebt nun also NOËL bei uns - ein unglaublich putziger kleiner Teddyhamster, erstaunlich zutraulich und ungeheuer neugierig.



    

Seit Dezember 2003 gehörte auch noch ein ziemlich überdimensioniertes Schweinchen "zur Familie":
Winnetou, ein Irländer Wallach, Braunschecke, geboren 1989.
Allerdings war er nicht hier untergebracht, sondern lebte mit Artgenossen bei einem Bauern hier im Dorf.

Am 18. März 2007 hatte Winnetou eine schlimme Kolik, auch in der Pferdeklinik konnte ihm nicht mehr geholfen werden.
Am frühen Morgen des 19. März musste sich unser Zweibein für immer von ihm verabschieden.
Er wird aber immer in der Erinnerung weiterleben.


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