Ställe für Vermittlungstiere und Feriengäste

So schön die Ausläufe mit den vielen kleinen Chalets eigentlich sind - man kann die Tiere nicht so einfach einfangen, das ist für die Tiere stressig und für Interessenten von Vermittlungs- oder Verkaufstieren mühsam.
Ausserdem sollten Tiere nicht kurzfristig und ohne Quarantäne in bestehende Gruppen gesetzt werden. Die Ausläufe eignen sich darum nur für eigene Tiere, nicht aber für Feriengäste oder Vermittlungstiere. (Es sei denn, es wird gleichzeitig eine ganze Gruppe aufgenommen und diese kann einen ganzen Auslauf belegen).

Die Doppelställe, die bis im Frühling 2006 als Unterkunft für hochträchtige Weibchen und Mütter mit Jungen gedient haben, stehen neu jetzt für Vermittlungstiere und Feriengäste zur Verfügung.

Auch diese Ställe sind im Eigenbau entstanden.

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Sechs Doppelställe (auf dem Bild links erst vier) 
von je 74 cm x 130 cm, mit jeweils zwei Schubladen und einem durchgehende Etagenbrett, je zwei Durchgängen und je zwei Häuschen bieten bequeme Unterkunft und gewährleisten die Kontrolle. 
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Wenn die Ställe nicht belegt sind, wird darin allerhand Verkaufsmaterial gelagert.
 

Bei gutem Wetter werden alle Tiere, die in diesen Ställen untergebracht sind, tagsüber in die variablen Ausläufe im vorderen Teil des Gartens gebracht. Dort steht ihnen eine Fläche von bis zu zehn Quadratmetern zur Verfügung, die reichlich mit Häuschen und Wurzelstücken ausgestattet ist.
Zum Schutz gegen die Sonne haben sich ausgediente Fixleintücher hervorragend bewährt. Durch die offenen Seiten ist die Luftzirkulation gewährleistet und Hitzestaus werden vermieden.

 

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An sich können die Doppelställe im Winter mit Isoliermaterial und Plexiglasscheiben einigermassen vor Wind und Kälte geschützt werden. Aber wenn dann der Auslauf wegfällt, ist der Platz doch eher beschränkt.

Darum wurden im Gartenhäuschen oberhalb des Bockstalls zwei weitere Stalletagen gebaut. Teilweise werden diese beiden Etagen auch von Weibchen mit Jungtieren belegt, meistens stehen sie aber zur Verfügung. Im Sommer bleiben sie leer, in der Übergangszeit eignen sie sich auch für Feriengäste oder Vermittlungstiere, die an Innenhaltung gewohnt sind und die vor Zugluft und Feuchtigkeit besser geschützt werden müssen, als es in den Doppelställen möglich ist.

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garthausli.jpg (73968 Byte) Unten der Stall der Deckböcke, oben die Maternité - wider Erwarten lösen die Gerüche der holden Weiblichkeit und das muntere Gequike der Jungtiere bei den Deckböcken überhaupt keinen Ärger aus.


Jeweils zwei Käfigschalen von 120 x 60 cm. stehen nebeneinander und sind mit Etagenbrettern durchgehend verbunden. Verschiedene Häuschen und Unterschlüpfe stehen den Meersäuli zur Verfügung.

materniteoben.jpg (69283 Byte) Die Gitterfronten lassen sich einfach aufklappen und zum Reinigen können die Schalen komplett herausgenommen werden.
Ein vergittertes Fensterchen sorgt für genügend frische Luft. In sehr kalten Nächten kann es geschlossen werden.
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Selbstverständlich dürfen die Bewohner dieser beiden Etagen so oft wie möglich in die Ausläufe im Gras!
(Darum ist auf den Fotos auch niemand zu sehen - die tummeln sich grad alle draussen).


Winterimpressionen

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