Während rund anderthalb Jahren wurde diese Kiste mit dem direkt angeschlossenen
Auslauf (ca 5 qm) als "MuKi"-Anlage genutzt - das heisst, die trächtigen
Weibchen wurden ungefähr zwei Wochen vor dem erwarteten Termin in der gerade
hier untergebrachten Gruppe integriert, brachten hier ihre Babies zur Welt und
blieben während der Aufzucht der Jungen hier.
Das hat sich aber nur begrenzt bewährt. Unterdessen kommt der grösste Teil der
Jungen direkt im kleineren der beiden grossen Gruppenausläufe zur Welt.
So lernen die Kleinen von Geburt an, sich in einer alters- und
geschlechtergemischten Gruppe zu bewegen und werden optimal sozialisiert.
Man merkt deutlich, dass Meeris, die in einer gemischten Gruppe aufgewachsen
sind, auch später viel weniger Schwierigkeiten haben, sich in einer neuen Gruppe
einzufügen und ihren Platz in der sozialen Struktur zu finden.
Wenn mehrere Würfe fast gleichzeitig anstehen, kommen aber noch immer einige
Jungtiere hier in der Gerätekiste zur Welt.
Ansonsten steht dieser Teil der Anlage unterdessen häufig als Ferienunterkunft
für Gruppen (bis zu 8 Meeris maximal) zur Verfügung.
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![]() Eine ehemalige Gerätekiste, sehr massiv und mit stabilem, wetterfestem Deckel, dient als Stall. Drei handelsübliche Kaninchenkotschalen passen exakt hinein. Zwei Fenster sorgen für Licht im Innern: das kleinere ist fix mit Plexiglas verschlossen, das grössere mit Casanetgitter gesichert und mit einer Plexiglasscheibe versehen, die sich nach Belieben auch wegschieben lässt, um mehr Luft in die Kiste zu lassen. Grosse Häuschen dienen als Versteck und gleichzeitig Etagen, zwei seitliche Etagenbretter schaffen noch etwas mehr Fläche. Über dem rechten Etagenbrett ist der jederzeit offene Ausgang ins Gehege - so können die Mütter immer ins Freie, während die Jungen in den ersten ein, zwei Wochen noch im sicheren Stall bleiben. Der Auslauf misst ungefähr 5,5 Quadratmeter, insgesamt ist der Platz also ausreichend für 4 bis 6 Mütter mit ihren Jungen. Die Futterklappe aus Holz bietet schon jetzt etwas Schutz vor dem Wetter - ein Teil der Abdeckung wird nächstens noch mit durchsichtiger Blache gedeckt. Durch die Garage (Wand rechts des Auslaufs) fällt immer Schatten auf das Gehege. |
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Im Winter kommen die Jungtiere normalerweise in
den Etagen im Gartenhäuschen zur Welt und siedeln nach rund drei Wochen dann
gemeinsam mit dem Mami in einen der Aussenausläufe um.
Während der übrigen Zeit des Jahres wohnen hier manchmal auch Feriengäste oder
Vermittlungssäuli.
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Unten der Stall der
Deckböcke, oben die Maternité - wider Erwarten lösen die Gerüche der
holden Weiblichkeit und das muntere Gequike der Jungtiere bei den
Deckböcken überhaupt keinen Ärger aus. |

Die ganzen Etagen lassen sich nur mit einem zusammengebastelten Foto zeigen.
Jeweils zwei Käfigschalen von 120 x 60 cm. stehen nebeneinander und sind mit
Etagenbrettern durchgehend verbunden. Verschiedene Häuschen und Unterschlüpfe
stehen den Meersäuli zur Verfügung.
Selbstverständlich dürfen die Bewohner dieser beiden Etagen so oft wie
möglich in die Ausläufe im Gras!
(Darum ist auf den Fotos auch niemand zu sehen - die tummeln sich grad alle
draussen).