Es gibt eine Menge Möglichkeiten, Ställe und Gehege abwechslungsreich und anregend zu gestalten. Die handelsüblichen Häuschen
reinstellen und fertig ist sicher noch nicht alles, was sich machen lässt.
Was für manchen Vater mal die Puppenstube war (oder noch ist), kann genausogut auch das Meerschweinchengehege sein: freie
Bahn, um Hobbyschreinerambitionen auszuleben. Und längst nicht nur Väter sind dabei angesprochen, geschweige denn nur Männer...
Aus einigen wenigen Holzzuschnittabfällen aus dem Hobbymarkt wird im Nu ein Meerschweinchenhäuschen, das dem menschlichen
Mitbewohner Einblick gewährt - und den Tieren trotzdem Sicherheit vermittelt:
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Drei Bretter, einige Nägel oder Schrauben - das ist alles, was nötig ist. Das Deckbrett sollte Gehege- oder Stallbreite haben und ca. 25 bis 40 cm tief sein, die vordere Front ungefähr 15 bis 30 cm hoch. Je nach Grösse, können natürlich auch mehr Zwischenwände eingebaut werden. Auf den Seiten und hinten braucht der Unterschlupf keine Wände, er steht auch so. Im Stall wird er längs an eine Wand gestellt, diese bildet also die Rückwand des Häuschens. Bei hohen Wannen können die Wannenwände die seitliche Begrenzung bilden, können aber auch offen bleiben. Dem Betrachter bleibt genug Gelegenheit, seine kleinen Lieblinge zu beobachten, und diese können sich mit den drei oder mehr Durchschlüpfen wilde Verfolgungsjagden liefern. Die grosse Plattform bietet ausserdem einen idealen Aussichtsplatz - wer oben füttert, wird seine Meerschweinchen bald immer häufiger im "Obergeschoss" antreffen. |
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Das Ganze lässt sich fast unendlich ausbauen zu einem mehrstöckigen Gebäude mit Rampen und diversen Durchschlüpfen. Die Rampen werden mit Trittleisten versehen, oder mit einem rutschfesten Belag (Gummimatte, grobes Sandpapier, Jute, o.ä.) belegt. (Sandpapier hat den netten Nebeneffekt, dass beim Rauf- und Runterlaufen immer die Nägel gefeilt werden - Nägelschneiden erübrigt sich damit oft von selbst. Zuviel des Guten kann aber heikel sein: die zarten Ballen ertragen das Sandpapier nicht immer so gut, bitte kontrollieren!) Treppen, die aus Steinen gebaut sind, eignen sich für grössere Gehege sehr gut. Besonders gut sind Steine vulkanischen Ursprungs (Bimsstein) und Schamottesteine, weil sie die Nägel feilen, ohne die Ballen allzu sehr zu belasten. |
Hier ein schönes Beispiel für ein mehrstöckiges Haus, das von den Meerschweinchen sehr gerne genutzt wird. Mehr dazu unter www.meerigarte.ch (Bild mit freundlicher Erlaubnis von M. Kernen) |
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Eine ganze Wohnlandschaft wird hier
vorgestellt.
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Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt - hier kann man sich mal richtig austoben!
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Die Schalen von alten, zu kleinen Kleintierkäfigen lassen sich hervorragend für den Bau von Etagen im Stall verwenden. |
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Sehr beliebt bei den Meerschweinchen sind "Tunnels" aus stabilem Holz. Da kann man sich drunter so schön verstecken und im Schatten ausruhen - oder man kann natürlich
auch draufhopsen und die Aussicht geniessen! Obendrein ist das Ganze garantiert ungiftig, denn die Röhren sind aus einheimischen Rottannen gesägt. Natürlich sind die Dinger auch absolut wetterfest - lediglich die Rinde löst sich mit der Zeit vom Stamm. Zu kaufen gibts solche Röhren (ca. 50 cm lang und mit einer Oeffnung von etwa 20 cm Höhe) beim Stiegenhof in Wangen b. Dübendorf. Sie werden auf Bestellung gefertigt und kosten ca. Fr. 30.- pro Stück. Ähnliche Röhren und auch ganze Tunnel bekommt man auch in fast jeder beliebigen Grösse bei: www.nistkasten.ch |
Heuraufen aller Art sind echte "Begegnungsorte" im Gehege:
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