Die meisten unserer Tiere leben seit Mai 2001 in den grossen, zwei Meter hoch eingezäunten Ausläufen. In allen Ausläufen sind
viele Verstecke aus Wurzeln und Holzstücken, meist sind auch diverse Äste von
Laubbäumen, bzw. im Winter Tannenzweige, darin verteilt.
Als Ställe dienen kleine Holzchalets - daraus ist unterdessen ein kleineres
Meerschweinchendorf entstanden, das wir schmunzelnd als den "Meersäuliballenberg"
bezeichnen.
Ungefähr alle anderthalb bis zwei Jahre muss die gesamte Anlage (unterdessen
ca. 50 Quadratmeter) komplett neu eingestreut werden.
Bilder von der Frühlingsputzaktion vom April 2008 sind hier
zu sehen.
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Durch Anklicken lassen sich die meisten Bilder vergrössern.
Der grösste Auslauf misst ca. 17 Quadratmeter und enthält 6
Chalets und eine zum Stall umfunktionierte Holzkiste. Hier leben die Kastraten,
Rentnerinnen und alle Weibchen, die noch in der Aufzucht sind oder gerade
"Babypause" haben.
Meistens ca. 15 bis 20 Tiere.
Statt wie früher die Ausläufe zu zügeln, bekommen die Meerschweinchen das
Grünzeug nun geliefert - denn natürlich blieb der Boden nicht lange nett
begrünt :-)
Nebst allerlei Saftfutter und Gras auch regelmässig neue Aeste von
ungespritzten Obstbäumen, Hasel, Buche, etc.
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Etwas abseits von den grossen Weibchenausläufen ist die "Männer-WG"
untergebracht. Im Gartenhäuschen ist ein L-förmiger Stall untergebracht, der
direkt an einen Auslauf von 6,4 Quadratmetern angeschlossen
sind. Jeder Flügel des "L"s hat eine Fläche von 180 x 70 cm und zusätzlich Etagenbretter.
Die gesamte Fläche, die den Böcken jederzeit zur Verfügung steht, beträgt also
mehr als 9 m2.
Hier leben all unsere Deckböcke friedlich zusammen, wenn sie gerade nicht im
Deckeinsatz sind, in der Regel wird die Anlage von sechs Meeris bewohnt.
(Fürs Foto wurden die Frontgitter entfernt und damit alles draufgepasst hat,
mussten drei Fotos zusammengebastelt werden - darum ist es ein wenig schief *g*)
Die Bockgruppe hat im Juli 2010 einen komplett neuen Auslauf bekommen.
Die neue Anlage ist 3.20 m lang und 2.00 m breit und ist 1.00 m hoch. Dank der
neuen Höhe war es nun möglich, einen jungen Haselstock zu setzen im Gehege.
Hoffentlich nimmt ihm die Tanne nicht alles Wasser weg... wir werden sehen.
Ausserdem passte auch eine richtig schöne dekorative grosse Wurzel rein.
Und mit dem grobmaschigeren Gitter (19 mm) sieht man die Tiere wesentlich besser
als vorher.
Nach unten ist der Auslauf rundherum mit Gitter gesichert, damit sich kein
Marder oder Fuchs reingraben kann. Gitterbahnen wurden direkt an den
Seitenteilen angetackert und flach 50 cm nach innen im Gehege ausgelegt,
anschliessend mit Erde und Häcksel bedeckt.
Der ganze Auslauf ist natürlich komplett gedeckt, mit Ausnahme des fixen Teils
um den Stamm der Tanne herum sind aber alle Deckelflächen aufklappbar. Seitlich
hat es eine grosse Türe, so dass Misten und Füttern überhaupt kein Problem ist.
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![]() Der höherliegende Ausgang vom Stall wurde mittels einer "Holzrugelitreppe" mit dem Auslauf verbunden. Da stiefeln die Herren munter rauf und runter :-) Unter der Treppe ist ein weiterer Unterschlupf entstanden - es kann ja nie zu viele Verstecke haben. |
![]() Die Idee für eine solche Treppe hat unser Zweibein bei Ursula Binda gesehen und gerne übernommen. |
Hier noch Bilder vom bisherigen Auslauf der Bockgruppe:
Gerätekiste mit
Auslauf
Ställe für Vermittlungstiere und Feriengäste
Weitere Unterkünfte
Winterimpressionen