Sowohl - als auch. Stall, Auslauf und zusätzlicher Freilauf
 

Ein Teil des Auslaufs ist komplett gesichert und ist jederzeit zugänglich.
Ein weiterer Teil kann nur genutzt werden, wenn jemand im Garten ist.

Die Tiere haben so jederzeit genügend Bewegungsmöglichkeiten, die zusätzliche Abwechslung ist aber hochwillkommen.
Dadurch, dass die Grasfläche nicht ständig zur Verfügung steht, ist eine "Überweidung" ausgeschlossen, das Gras kann sich immer wieder erholen.

Der L-förmige Stall ist aus zwei aneinander-gehängten Ställen entstanden und mit einer gut gesicherten Etage erweitert worden, die über eine Rampe bequem zugänglich ist.

Da der Auslauf komplett gesichert und jederzeit zugänglich ist, ist es kein Problem, dass ein Teil des Stalls kaum Tageslicht bekommt - die Meerschweinchen haben die freie Wahl, ob sie sich zurückziehen möchten oder ob sie sich lieber im hellen Teil aufhalten möchten.
 


 
Viele verschiedene Rückzugsmöglichkeiten sind wichtig, am besten mit mehreren Ausgängen, damit kein Tier je in die Enge getrieben wird.

Ob im oder auf dem Häuschen - nicht jedes Tier hat den gleichen Lieblingsplatz. Ein breites Angebot kommt den unterschiedlichen Charakteren in der Gruppe entgegen.

Vom Stall geht es über eine weitere flache, Rampe in den Auslauf. Die seitlichen Begrenzungen an der Rampe geben den Meerschweinchen Sicherheit, für einen guten Halt sorgt eine Gummimatte auf der Lauffläche. Das bewährt sich besser als kleine Querlatten.

Auch im Auslauf sind verschiedene Verstecke vorhanden und auch der Bodenbelag bietet Abwechslung. Steinplatten und Natursteine helfen mit, die Krallen abzunutzen, Häcksel hält den Boden relativ trocken.

Äste dienen als Knabbermaterial und sind gleichzeitig zusätzliche Verstecke.
Im Winter Rottanne (Fichte), im Sommer Hasel, Buche und Äste von ungespritzten Obstbäumen.

 

  



Der Durchgang zum oben offenen Teil des Auslaufs kann nur geöffnet werden, wenn jemand im Garten ist - sonst belästigen Katzen und grössere Vögel (Elstern, Krähen, etc.) die Meerschweinchen.

Auch im offenen Teil sind natürlich wieder verschiedene Unterschlüpfe verteilt. Ein Rebennetz bietet zusätzlichen Schutz - wäre aber nicht ausreichend, wenn weder Hund noch Mensch in der Nähe ist.





Alle Bilder mit freundlicher Erlaubnis von S. Gwerder