Umgenutztes Gartenhäuschen

Hier wurde an die Rückseite eines ganz gewöhnlichen Gartenhäuschens ein stabiler Auslauf angebaut - der Stall selber befindet sich im Gartenhäuschen drin und ist über eine Rampe jederzeit zugänglich.

Häuschen und Auslauf stehen unter einer grossen Tanne - darum immer relativ schattig, trocken und gut geschützt.
Die vielen Tannenwurzeln im Boden haben zwar den Zweibeinern das Eingraben der seitlichen Gitter ganz schön schwer gemacht. Aber es dürfte nun auch für einen Marder oder Fuchs ausgesprochen schwierig sein, sich da untendurch einen Weg zu graben.
Der Auslauf wurde aus kesseldruckimprägniertem Rundholz, sogenannten "Tomatenpfählen" gebaut.
Die senkrechten Pfosten reichen ungefähr 30 cm in den Boden, das Gitter jeweils so weit, wie es die vielen Wurzeln grade noch erlaubten. Eingestreut ist mit gewöhnlichen Holzhäckseln, wie sie beispielsweise für Waldwege oder auch für Schnitzelheizungen verwendet werden. (Bei den meisten Forstämtern bekommt man dieses Material sehr günstig)
Mehrere Wurzeln, Rindenstücke und grüne Äste sorgen für Verstecke und für Abwechslung.

Der Deckel besteht aus zwei grossen Teilen, die untereinander mit Scharnieren verbunden sind. Zur Häuschenwand hin wurde zuallererst ein stabiles Brett angeschraubt und an diesem sind die Deckel befestigt. So lassen sie sich recht bequem komplett wegklappen und können am Gartenhäuschen angelehnt werden.
Im Innern des Gartenhäuschens wurde ein L-förmiger Stall eingebaut (hier ein zusammengesetztes Bild aus mehreren Fotos, darum die Verzerrung).
Rechts im Bild ist der Ausgang über die Rampe zu erkennen. Wenn nicht gerade Fototermin ist, sind die Fronten mit Gittern gesichert.
Auch im Stall sind diverse Häuschen und Etagenbretter vorhanden, damit sich die Tiere jederzeit gut ausweichen können.

Nach oben ist der Stall durch Tablare gedeckt und gesichert - der Rest des Gartenhäuschens dient ganz normal dazu, allerhand Material wetterfest zu lagern.