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Weitverbreitet
und beliebt sind niedrige Freilaufgehege (meist ca. 50 cm hoch) aus Holz
und Gitter, mit Deckeln und einem Stall, der danebensteht. Bei einem
absolut sicheren Gehege kann der Stall auch nachts offenbleiben, so dass
die Meerschweinchen jederzeit frei entscheiden können, ob sie drinnen
oder draussen sein möchten. In diesem Beispiel wurde der gesamte Boden ebenfalls vergittert und über dem Gitter wieder Humus aufgefüllt. Die Anlage ist sowohl einbruchsicher (Marder, Füchse, Katzen...) als auch ausbruchsicher (also auch geeignet für Kaninchen. Sollte dann aber höher sein als nur 50 cm und zumindest an einigen Stellen auch Graben ermöglichen!) |
![]() Im feinen Gitternetz der Deckel (Casanet) bleibt nasser Schnee leicht hängen. Das Gehege ist darunter oft schneefrei und relativ trocken. Die meisten Meerschweinchen schätzen Schnee an den Pfoten nicht - die Kälte hingegen macht ihnen nicht viel aus. |
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Bei extrem
grossen Ausläufen stellt sich immer die Frage, wie man die Deckel
befestigt. Hier wurde in der Mitte des Auslaufs eine Auflage gebaut (eine
Art kleines Tischchen) und von dort aus laufen Balken zu den Seiten, so
dass die Deckel stabil aufliegen. Jeweils zwei Deckel sind untereinander mit Scharnieren verbunden, damit sie sich nicht zu leicht verschieben lassen. |
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Besonders
praktisch bei diesem Modell: der kleine Deckel ganz links im Bild, der als
Futterklappe genutzt wird. Das Saftfutter wird auf den Waschbetonplatten
angeboten, dadurch verschmutzt der Auslauf bedeutend weniger. |
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Hier wurden
mehrere einzelne Seitenelemente gebaut, die untereinander mit senkrechten
Metallstangen einfach zusammengesteckt werden. Je nach Bedarf lässt sich
der Auslauf verschieben und in einer anderen Form zusammensetzen. Der Kistenstall hat ein Schiebetürchen, damit man allenfalls die Meerschweinchen auch darin einsperren kann. Ohne Sicherung gegen unten ist der Auslauf in dieser Form nur tagsüber zu gebrauchen - nachst könnte sich zu leicht ein Raubtier untendurch graben. |