Meersäuli-Ballenberg

Aus lauter Volierenelementen besteht das Gitter des "Meerschweinchen-Ballenbergs" bei "Struppi, Chips & Co."
Dank der Höhe des Geheges können hier als Ställe lauter kleine Häuschen verwendet werden, bei denen sich das Dach jeweils nach oben aufklappen lässt.

Im Innern jedes Chalets ist ein Sperrholzhäuschen eingepasst. Dadurch, dass der Chaleteingang rechtwinklig zu dem des Sperrholzhäuschens steht, ergibt sich so etwas wie ein Windfang - ins Sperrholz-Schlafhäuschen kommt kaum Zugluft. Die doppelte Wandung von Dachlatten (aussen) und Sperrholz (innen) ergibt eine willkommene Isolation. Verstärkt wird der Effekt durch den Heustaub, der sich zwischen den Ritzen und auch zwischen den beiden Wänden gern festsetzt.

 

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Auch im Winter kommen die Meerschweinchen nach draussen zum Fressen, nagen gerne an Fichtenästen und frischem Grünzeug. (Chinakohl und Wirz sind übrigens für die Winterfütterung durchaus gut geeignet. Sie enthalten viele wertvollen Vitamine und blähen nicht stark. Natürlich sollten sich die Tiere aber allmählich daran gewöhnen können, wie bei jeder Futterumstellung).

Gehege, die nach oben offen sind, müssen mit Strom gesichert werden. Hier verhindern Bäume, dass Raubvögel im Gehege landen können. (und spenden ausserdem willkommenen Schatten).
Durch den Schnee entstehen kleine Trampelpfade von Häuschen zu Häuschen, von Wurzel zu Wurzel. Meerschweinchen bekommen nicht so gern kalte Pfoten, es braucht schon einiges an Überwindung, sich in das feuchtkalte Etwas zu stürzen.
Aber für frisches Futter nehmen sie dann doch allerhand auf sich...

Damit das Saftfutter im Schnee nicht so leicht "verlorengeht" wird es hier auf einem Brett angeboten.
Deutlich lieber ist es den Meeris aber, wenn auch ein guter Teil des Geheges selber begehbar ist. Also muss zumindest teilweise Schnee geschippt werden und anschliessend werden frische Holzhäcksel verteilt.